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    Vinzenz Bichler: Vom Sportler zum Gründer

    Vinzenz ist Sportler und das bedeutet für ihn wie für viele andere, dass er immer wieder mit Verletzungen zu tun hat. Ob Außenbandverletzungen im Fußball, oder Knie-, Hand- und Schulterverletzungen vom Snowboarden. Vinzenz bleibt nicht verschont und seine Verletzungshistorie wird von Saison zu Saison länger und komplexer. Die Idee die er hat begeistert Max Müseler und Timo Stumper sofort. Das Potenzial der Technologie ist nicht von der Hand zu weisen.

    Die gemeinsame Vision schweißt zusammen

    Die drei Studenten machen sich an die Arbeit. Die Entwicklung des ersten Prototyps lässt nur sechs Monate auf sich warten. Das gemeinsame Testen und die Diskussionen über Potenzial und Skalierung des Projekts schweißen zusammen. Im Jahr 2014 Gründen die Drei die Betterguards Technology GmbH. Die Eröffnung der ersten eigenen Produktion in Hennigsdorf und das gemeinsame Auftreiben finanzieller Mittel durch Investoren beflügeln.

    Unschlagbar

    Betterguards wächst schnell und das Team ist stark. Die Wahl der richtigen Leute ist einfach. „Jeder kann seine eigene Verletzungshistorie erzählen und seinen Teil dazu beitragen, Gelenkverletzungen in Vergessenheit geraten zu lassen“, erzählt Vinzenz. Intrinsische Motivation und der gemeinsame Sport machen das Betterguards Team unschlagbar. Die komplexe Betterguards Idee wäre zu dritt und ohne Zuwachs von verschiedenen Charakteren und Kompetenzen wohl kaum möglich. Forschung, Entwicklung, Produktion und das B2B-Geschäftsmodell erfordern eine Menge Expertise. Interdisziplinarität und enge Zusammenarbeit bieten die Grundlage für Wachstum.

    Textil zum Ziel

    Technologisch soll sich das Betterguards System stetig weiter verändern. Als Adaptor angefangen soll die technologische Entwicklung so weit gehen, dass sie als Textil in Sportbekleidung und Equipment eingearbeitet werden kann. Vinzenz betont die Anwendung im Fußballschuh oder im Socken.

    In die Geschichte eingehen

    Die Vision, die sich die Drei ausmalen, ist simpel und in nur wenige Worte zu fassen: „Leute werden in zehn bis 15 Jahren googeln und sich nach dem Begriff „Bänderriss“ erkundigen, weil sie gar nicht mehr wissen, was das war.“ Die Diagnose „Bänderriss“ soll in die Geschichtsbücher verbannt werden. „Sportlern die Angst vor Verletzungen und den damit verbundenen langen Ausfallzeiten nehmen. Kein Karriereende aufgrund von Verletzungen mehr.“ Vinzenz ist entschlossen.

    Von |2019-03-13T12:26:10+00:0013.03.2019|